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Zur Eröffnung des Festaktes feierten traditionsgemäß die Abiturientinnen und Abiturienten gemeinsam mit dem Schulseelsorger Prälat Michel einen dem Anlass entsprechenden festlichen Gottesdienst in der farbenfroh ausgestalteten Kirche des St. Xaver.
Anschließend begrüßte Hermann Stenau, stellvertretender Schulleiter, die Festversammlung in der Aula des Gymnasiums. Erfreut darüber, dass alle hundert zu den Prüfungen angetretenen Schülerinnen und Schüler erfolgreich waren – viele von ihnen mit ausgezeichneten Leistungen – drückte er doch auch sein Bedauern darüber aus, dass das St. Xaver nun so viele kreative und engagierte Schüler verliert.
Als Vertreter des Schulträgers überbrachte Edmund Hermwille, Leiter der Abteilung Katholische Schulen in freier Trägerschaft beim Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn, die Glück- und Segenswünsche des Erzbischofs.
Pastor Dr. Vagedes sprach für die katholischen Gemeinden im Umkreis. In der ihm eigenen tiefgründig-humorigen Art trug er Kritisches und Nachdenkliches zum aktuellen Thema Einheitsschule vor. „Die Gleichheit ist eine gefährliche Sache und ist nicht mit der Methode Rasenmäher oder Dampfwalze zu realisieren“, so Dr. Vagedes.
Burkhard Deppe, Bürgermeister der Stadt Bad Driburg, gratulierte im Namen der Bürgerschaft und wies in seinem Grußwort unter anderem auf die günstigen beruflichen Aussichten der Abiturienten hin, die sich aus der demographischen Entwicklung ergäben. Allerdings müssten die Abiturienten damit rechnen, dass die Gesellschaft ihnen auch mehr und längere Arbeitszeit anbieten werde.
Dr. Eugen Pape vertrat die Elternschaft der diesjährigen Abiturientia. Er zeichnete die Stationen der Entwicklung der Kinder, die nun so elegant und festlich gekleidet als junge Erwachsene vor ihm säßen, sehr treffend mit Hinweisen und Vergleichen zur aktuellen Fußball-WM nach und wünschte ihnen – bei seinem Beruf naheliegend – für die Zukunft vor allem Gesundheit. Zuvor jedoch dankte er im Namen der Eltern der Schulleitung des St. Xaver, dem Lehrerkollegium, dem Hausmeister und den Sekretärinnen für die in all den Jahren geleistete Arbeit.
Martin Süper, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins des Gymnasiums St. Xaver, beglückwünschte die Abiturienten dazu, „ihre Agenda 2010 erfolgreich zu Ende gebracht“ zu haben und erinnerte sie an die Verpflichtung, später selbst einmal dem Förderverein beizutreten. Ein ganz besonderer Dank gelte den Müttern für ihre geduldige Arbeit in der Cafeteria. Weitere Grußworte sprachen die Schulpflegschaftsvorsitzende Cordula Seifert sowie Martin Rutsch als Sprecher der Schülerschaft.
Für die Abiturientia traten Niklas Schäfers, Julian Lausen und Marina Hagemeier ans Rednerpult. Sie erinnerten an einige Höhepunkte und Besonderheiten ihrer neunjährigen Schulzeit am St. Xaver und bemühten dabei ebenfalls ausgiebig die Fußball-WM-Metaphorik.
Im Namen ihrer Mitschüler bedankten sie sich bei ihren Jahrgangsstufenleitern „Teamchefin“ Angela Kellersohn und „Teamchef“ André Hänsch sowie beim Oberstufenkoordinator Antonio Burgos für die engagierte und die ebenso geduldige wie verständnisvolle Betreuung in den letzten drei Jahren.
Die beiden Jahrgangsstufenleiter Angela Kellersohn und André Hänsch traten gemeinsam ans Mikrophon und brachten einige Highlights der gemeinsam verbrachten Zeit in Erinnerung wie beispielsweise die Jahrgangsstufenfahrten nach Wien und in die Toscana sowie den Segeltörn auf dem Ijsselmeer. Sie dankten für die ausgezeichnete Gestaltung des Bunten Abends im vergangenen Jahr, der das kreative Potential dieser Jahrgangsstufe deutlich aufgezeigt habe. Sie schlossen ihr Ansprache mit dem Appell an ihre nun ehemaligen Schülerinnen und Schüler, sich für ihr Leben die richtigen Ziele zu setzen.
Gedanklich anknüpfend an den französischen Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry, der in seinen Werken die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer geweckt habe, betonte Schulleiter Dr. Peter Kleine in seiner Rede, dass es nach dem Abschluss der Schullaufbahn zwar notwendig sei, Antworten auf die Fragen nach den ganz praktischen Notwendigkeiten und künftigen Schritten des Lebens zu finden, doch sollte auch „über allem die ganz andere Frage schweben: “Wonach sehne ich mich?“ Obgleich der Begriff oft missverstanden werde, benötige doch ein jeder Mensch Visionen. Eine Vision motiviere, wecke neue Kräfte, leiste einen Beitrag zur Vermenschlichung der Gesellschaft und gebe Orientierung für das Handeln. Derartige Visionen oder Lebensentwürfe, die der amerikanische Unternehmensberater Lance Secretan gar als heilig ansehe, lassen Fragen aufkommen wie: „Ist das, was ich tue, gut für die Menschen? Ist es gut für mich? Erfüllt meine Arbeit, die ich verrichte, andere mit Freude? Gewinne ich, ohne dass ein anderer verliert?“ Dr. Kleine wünschte den Abiturienten bei den künftigen Planungen, sich diese visionäre Kraft zu bewahren, die „Arbeit und Lebensgestaltung als spirituelle Aufgabe zum eigenen und dem Wohle Anderer zu verstehen“.
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Vor der abschließenden Verteilung der Abiturzeugnisse verwies Dr. Kleine auf die große Anzahl der Abiturienten, die eine Durchschnittsnote mit einer Eins vor dem Komma erreicht haben, was „beileibe keine Selbstverständlichkeit sei“; namentlich herausgestellt wurde Mathias Gottschlag, der den außergewöhnlichen Abiturdurchschnitt von 1.0 erreicht hat.
Musikalisch umrahmt wurde der Festakt vom Musik-Leistungskurs der Abiturientia, (Leitung Thomas Menger) sowie von den Solisten Marcel Cloidt (Klavier) und Markus Kullmer (Gesang und Klavier), der die Zuhörer mit einer Eigenkomposition mit dem Titel Fade away begeisterte.
Zum Abschluss wurde im pädagogischen Forum der Schule ein kleiner Umtrunk gereicht.
Der abendliche festliche Ball fand in der Altenbekener Eggelandhalle statt.
Die diesjährigen Abiturienten am Gymnasium St. Xaver: Altenbeken: Anna Frai; Laura Gockeln; Elinor Haacks; Veronika Hennemann; Laura Kottwitz; Ann-Kathrin Lausen; Marcel Reimann; Jana Rosche; Matthias Rustemeyer; Niklas Schäfers; Sabine Schizle; Eugen Schwarz; Jan Wagner Altenbeken-Buke: Lars Heinrichs; Lisa Trippe Altenbeken-Schwaney: Ronja Brandt; Josefine Finke; Pascal Henn; Katrin Kullmer; Markus Kullmer Bad Driburg: Carsten Becker; Andreas Bee; Eva-Lotta Dreyer; Kristin Dunsche; Anja Egeling; Anna-Lisa Ewers; Niclas Ewers; Sandra Flock; Marius Fuhrmann; Christoph Goeken; Martin Göke; Marina Hagemeier; Larissa Hake; Hendrik Hartramph; Annika Hentschel; Maren Kanbach; Sabrina Klauß; Fabian Kleinert; Vanessa Köwing; Nicole Kuni; Natascha Lampe; Julian Lausen; Matias Mengali; Ninja Meschede; Julia Möhring; Kathrin Neuhaus; Laura Pape; Carina Pieper; Simon Reckers; Caroline Riethmüller; Theresa Rohde; Jasmin Rostam; Jan Röttger; Lynn Scheffler; Deborah Scherf; Johanna Schober; Irina Sommer; Alexander Stamm; David Strickling; Jeannine Strumpf; David Szczyrba; Tobias Vennemann; Natascha Wittmann Bad Driburg-Alhausen: Sascha Haurand; Manuel Troike; Andreas Volmer Bad Driburg-Dringenberg: Christina Tewes Bad Driburg-Herste: Victoria Reuter Bad Driburg-Langeland: Stephan Goeke; Jana Potthast Bad Driburg-Pömbsen: Katharina Happe; David Menne; Kristina Middeke; Sebastian Rieks Bad Driburg-Reelsen: Mathias Gottschlag; Alexander Haase; Janina Katona; Brakel:Carsten Fiege; Ann-Kathrin Lammers; Amrei Werth Brakel-Riesel: Lisa Kühnert; Marienmünster-Bredenborn:Wiebke Große-Büning; Julia Kunz; David Penner; Verena Zawadzki Marienmünster-Vörden:Catharina Lunemann; Nieheim: Hubertus Brockmann; Katharina Kleinebekel; Dunja Knappe; Bernhard Reineke Nieheim-Eversen:Matthias Üpping Nieheim-Holzhausen: Carina Kukuk; Laura Mues Schieder-Schwalenberg:Lisa Frischemeier Steinheim: Britta-Teresa Wiethaup Steinheim-Grevenhagen: Marcel Cloidt; Lara Heinekamp Steinheim-Sandebeck: Katharina Finke Steinheim-Vinsebeck:Sarah Knaak; Sarah Möhring.
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