Zwei Xaverianer bei der Matheakademie in Warburg

Ein Bericht von Jannis Westerwelle (6b)

Zwischen 15:30 und 16 Uhr reisten am 7. Juni 50 Kinder aus dem Regierungsbezirk Detmold auf dem Kirchberghof in Warburg an. Kaum jemand kannte sich, da von jeder teilnehmenden Schule maximal zwei Schüler teilnehmen konnten. Vom Gymnasium St. Xaver durften Michelle Löwen und ich, Jannis Westerwelle, aus der 6b teilnehmen.

Nach der Ankunft konnte man seine Koffer erstmal unter ein kleines Vordach abstellen, damit man sie nicht mehr tragen musste und sie nicht nass wurden. Nach der Begrüßung wurden wir durch die verschiedenen Räume geführt. Nach der Führung wurde man in der Sporthalle in fünf verschiedene Gruppen aufgeteilt. Den einzelnen Gruppen wurden alle Projekte vorgestellt. Es war für jeden was dabei. Z. B. das Projekt Kryptologie, d. h. Botschaften ver- und entschlüsseln. Weiterhin gab es Fibonacci-Zahlen-Reihen zu erkennen oder wie man die Diemel (Fluss in Warburg) vermessen kann sowie Projekte zur Geometrie.

Als die letzten Vorstellung zu Ende war, bekamen alle Schülerinnen und Schüler einen Wahlzettel, um sich für die Arbeitsgruppen einzutragen. Man konnte aus fünf Aktionen drei wählen. Mithilfe der Wahlzettel wurde man dann einer Arbeitsgruppe zugeteilt.

Danach wurden erstmal die Zimmer aufgeteilt und die Betten bezogen. Es gab hauptsächlich vierer Zimmer. Jungen und Mädchen haben getrennt geschlafen.

Dann gab es ein Abendessen im „Kuhstall“. Danach trafen wir uns nochmal in unseren Gruppen, um uns besser kennen zu lernen. Anschließend konnte man in die Sporthalle gehen und noch ein bisschen Fußball oder Tischtennis spielen. Von 22:00 bis 8:00 war Bettruhe.

Am nächsten Tag hat man sich dann fast den ganzen Tag in den Gruppen getroffen, um an den Projekten zu arbeiten und die Präsentation für den nächsten Tag vorzubereiten. Man konnte zwischen vielen verschiedenen Präsentationsarten auswählen, z. B. Power Point, Plakat oder an die Tafel schreiben. Ich habe mich für die Power Point Präsentation entschieden. Jede 10er-Gruppe hatte 15 Minuten Zeit für die Präsentation ihres Projektes.

Am letzten Tag kamen dann von jedem die Eltern, um sich die Präsentationen anzusehen. Wenn die Eltern zu früh kamen, konnten sie schon mal die Koffer ins Auto bringen.

Die Eltern wurden auch in Gruppen eingeteilt und haben sich die Projekte zeigen lassen. Nach den Präsentationen traf man nochmal mit allen Eltern und Kindern in der Hof-Scheune zusammen. Dort wurde jedem noch eine Urkunde überreicht.

Mein Fazit: Es war toll! Man konnte viel machen von dem, was man in der Schule leider nur anspricht, da die Zeit zum Ausprobieren und zur Vertiefung fehlt.