Die 7. Klassen auf Exkursion im HNF in Paderborn

Ein Bericht von Vincent Knapzik und Max Leßmann (Klasse 7b)

Am Freitag, den 14. Juni 2019 traten die Klassen 7 die Fahrt zum HNF an. Im HNF angekommen, bekamen wir in den Klassenverbänden eine Führung, in der unsere Fragen detailliert beantwortet wurden.

In der Ausstellung besichtigten wir zuerst eine Keilschrifttafel, an der uns erklärt wurde, was der Vorteil dieses Datenträgers im Vergleich zu einem USB-Stick ist. Der Vorteil besteht  darin, dass man die Daten direkt ablesen kann und kein Medium braucht, um diese zu entschlüsseln.

Als Nächstes wurde uns einer der ersten „Rechner“ gezeigt. Dieser funktionierte mit Walzen, die so miteinander verbunden waren, dass, wenn man bei der ersten auf neun war und dann auf zehn drehte, die Walze daneben bei der zehn von null auf eins sprang. Außerdem besitzt das HNF die größte Taschenrechnersammlung Europas, welche  einige Schüler auch bestaunt haben.

Daraufhin besichtigten wir einen der ersten Computer, der einen ganzen Raum einnahm. Er besaß keinen Bildschirm, keine Maus, keine Tastatur und kein Internet. Dieser konnte nur rechnen. Um etwas an diesem einzustellen, musste man an Rädchen drehen und um dann eine Ziffer von einer Papierrolle abzulesen, brauchte man eine Lupe. Bei diesen Modellen kamen oft „Bugs“ vor. Bugs leiten sich vom  englischen Wort Beetle (Käfer) ab, weil diese Computer riesig waren und Käfer und andere Insekten Kabel angefressen haben und den Computer zum Absturz brachten. Heute bezeichnet man mit dem Wort Bug meistens einen Programmierfehler.

Danach erhielten wir noch einen Überblick über das Mooresche Gesetz. Dieses besagt, dass sich die Komplexität integrierter Schaltkreise mit minimalen Komponentenkosten regelmäßig verdoppelt; je nach Quelle werden 12 bis 24 Monate als Zeitraum genannt.

Zum Schluss unserer Führung lernten wir „Hitchbot“ kennen; dieser Roboter wurde von Frauke Zeller und Haris Smith in Kanada entwickelt. Hitchbot reiste durch Kanada, die USA und Europa.

Als die Führung vorbei war, gingen wir in kleinen Gruppen noch durch das HNF und schauten uns die Ausstellungsstücke dort noch einmal ganz genau an. Dort sah man unter anderem humanoide Roboter, wie „Peter“ (Paderborns Erster Toller Erklärroboter), welcher in der Lage war, uns durch das HNF zu führen. Außerdem zeigte er uns, je nachdem, was wir sehen wollten, die verschiedenen ausgestellten Dinge. Andere sehenswerte Roboter sind :

  1. Der Zeichenroboter „Vincent“, welcher die Besucher zeichnete (Man muss KEIN Papier mitbringen)
  2. Der Android „Nadine“, der mit den Besuchern reden kann (leichte Zeitverzögerung und durch eine Art Mikrophon)
  3. „Pepper“, welche die neugierigen Besucher begrüßte (sie ist der neuste Roboter im HNF).
  4. „Beppo, ,der ein großer mechanischer Arm ist, welcher einen Bereich fegt.
  5. „Petra“ ist im Prinzip genau wie „Peter“, nur, dass sie auch mit den Kindern verstecken spielen kann und anders „gekleidet“ ist.

Wir alle hatten viel Spaß im geschichtsträchtigen HNF, bis wir schließlich um 12:30 Uhr den Heimweg antraten.

Ein Besuch des HNF ist für Jung und Alt sehr empfehlenswert, wie auch der Besuch der Internetseite und bestimmt auch die nächste Ausstellung zum Thema „Mondlandung“.

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