Gelungenes Schulfest am Gymnasium St. Xaver

Erlös für Hilfsprojekt in Bolivien bestimmt

(pz). Ganz anders als in den vergangenen Jahren wurde am vergangenen Freitag das Sommerfest am Gymnasium St. Xaver begangen: Statt des traditionellen Budenzaubers wanderte die Schulgemeinde rund um Bad Driburg – verbunden mit einer anschließenden geselligen Zusammenkunft im Innenhof der Schule.

Um 14.30 Uhr begann das Fest mit einem geistlichen Impuls im Innenhof der Schule. Schulseelsorger Maurinus Niedzwetzki erinnerte daran, dass beim Unterwegssein der Blick für die Natur und die Menschen geschärft werden könne. Entsprechend käme es darauf an, mit Bedacht einen Fuß vor den anderen zu setzen und zugleich bewusst die Zeit auf der Wanderung miteinander zu teilen.

Nach dem Reisesegen und dem gemeinsamen Singen des Liedes „Möge die Straße uns zusammenführen“ erfolgte dann der Aufbruch der einzelnen Gruppen: Schüler, Lehrer und Eltern wanderten je nach Jahrgangsstufe auf einem von vier vorab ausgearbeiteten Wanderwegen. Dabei ergaben sich mitunter beeindruckende Ausblicke auf die herrliche Landschaft rund um Bad Driburg. Auch das Wetter spielte mit: Zwar zeigte sich die Sonne nur wenig, dafür blieb aber der angekündigte Regen, der die Wege zu rutschigen Pfaden hätte verwandeln können, aus. So kehrten alle Teilnehmer nach einer etwa zweistündigen Wanderung wohlbehalten zur Schule zurück.

Dort hatten fleißige Helfer bereits die nötigen Vorbereitungen für einen geselligen Abend getroffen: Speisen und Getränke standen im Innenhof und in der Mensa bereit. Die Big Band begeisterte mit schwungvollen Songs. Und für die Jüngsten gab es ein breites Angebot an Spielen und sportlichen Aktivitäten, das großen Zuspruch fand.

Wie schon auf der Wanderung ergab sich so in entspannter Atmosphäre die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Insofern dürfte sich so ein Schulfest auch förderlich auf das Zusammenhörigkeitsgefühl auswirken – sowohl an der Schule selbst als auch darüber hinaus. Schließlich war der Erlös dieser Veranstaltung für die befreundeten Steyler Missionsschwestern in Bolivien bestimmt. Sie werden sich über diese gelebte Solidarität für ihr Internat im Andendorf Tapacari sicherlich sehr freuen.

Daher sei im Namen der gesamten Schulgemeinde allen gedankt, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben.

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