„Extrem im Netz!“

Digital Akademie mit Schülern der Jahrgangsstufe 11

(fe). Online rund um die Uhr – das Internet und die sozialen Netzwerke sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch neben vielen Vorteilen solcher Netzwerke wird auch immer wieder auf Gefahren hingewiesen, unter anderem die erkennbar wachsende Radikalität, sei es in Form von Rechtsextremismus oder Cybermobbing.

Diese Thematik bildete die Grundlage des dreitägigen Digital Camps ‚Extrem im Netz – Gefahren erkennen und abwehren‘, an dem die Schüler der Jahrgangsstufe 11 (Q1) des Gymnasiums St. Xaver nun teilnehmen durften.

Bei den Digital Camps, entwickelt und durchgeführt von der Konrad-Adenauer-Stiftung, handelt es sich um digitale Bildungsprojekte für Schüler, die den Fokus auf das praktische Einüben von digitalem Knowhow legen. Frank Windeck, der das Projekt koordiniert, erläutert: „Wir gehen verschiedenen Schwerpunkten und Fragen nach, zum Beispiel: Welche Chancen bringt der technologische Wandel mit sich? Welchen Herausforderungen müssen wir uns stellen? Was kann man gegen Cybermobbing und Hate Speech tun? Wie schützt man sich und andere vor Extremismus im Netz?“

Nach einer theoretischen Einführung durch verschiedene Kurzvorträge und thematisch variierende Kurse am ersten Projekttag standen an den weiteren beiden Tagen unterschiedlichste Workshops an, die die Schüler zuvor frei nach ihren Interessengebieten wählen durften, beispielsweise ‚Mobile Journalism – Handyfilme für mehr Toleranz‘, ‚Virtual reality – 360 Grad Videos gegen Hass‘ oder ‚Podcast – Deine Stimme gegen Netztrolle‘.

Die Anwendung neuer Techniken und der sichere bzw. kreative Umgang mit den neuen Medien waren dabei das Hauptziel der Workshops. Die zielgruppengerechte Ansprache der Schüler wurde durch Peer-to-Peer-Referenten, Jungunternehmer aus der Praxis und Medienpädagogen gewährleistet. So wurden die Workshops zu den Themen ‚YouTube‘ und ‚Instagram‘ beispielsweise durch den bekannten YouTuber Felix Michels (Tomatolix) und die Bloggerin Merve Kayikci geleitet.

In einer Abschlussrunde am letzten Projekttag wurden die verschiedenen Ergebnisse in der Aula des Gymnasiums St. Xaver präsentiert und mit viel Beifall bedacht. Schulleiter Antonio Burgos drückte die Freude darüber aus, „mit dem Digital Camp unser Programm in der Medienerziehung und -kompetenz der Schüler sehr sinnvoll vervollständigen zu können in der Hoffnung, dass unsere Schüler große Nutzen für ihre persönliche Lebensführung ziehen werden.“

Dass dies der Fall war, zeigte das zustimmende Kopfnicken vieler Schüler und das zusammenfassende Fazit: „Das war richtig interessant!“

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.