Erinnerungen an unseren Schüleraustausch nach Peru

Ein Bericht von Franka Kriegesmann und Anika Pfennings (Eph)

In den Sommerferien reisten Franka und ich für sechs Wochen mit weiteren deutschen Schülern von anderen Schulen nach Peru zu unseren Gastschwestern/-brüdern, die schon zuvor für sechs Wochen hier in Deutschland gewesen waren. Dort erlebten wir eine spannende Zeit.

Direkt am Flughafen wurden wir von unseren Gastfamilien sehr herzlich empfangen. Da unsere Gastschwestern zwei Wochen Ferien hatten, flogen wir nach Cusco, in die damalige Hauptstadt der Inkas, und machten einige tolle Ausflüge wie zum Macchu Pichu oder zu noch bestehenden Ruinen der Inkas. Zurück in Lima haben wir mit unseren Gastfamilien viel unternommen, wie z.B. Essen gehen, Parks besuchen, Museen besuchen usw.

Nach den zwei Wochen besuchten wir den Unterricht, der teilweise entweder auf Deutsch oder auf Spanisch war, auf der Alexander- von Humboldt- Schule, wo jeder, wenn auch nur ein bisschen, Deutsch sprechen konnte. In der Schule waren die Peruaner auch sehr herzlich und gastfreundlich und wir haben viele neue Leute kennengelernt. Neben dem Spanischkurs, der von unserer Organisation organisiert war, haben wir mit den anderen Deutschen von unserer Organisation jeden Mittwoch einen Ausflug gemacht: Eine Führung durch das Stadtzentrum von Lima, ein Besuch im Kinderdorf in Cieneguilla sowie ein Ausflug in die ärmeren Viertel. Dadurch kamen wir viel in Kontakt mit der Kultur der Peruaner, den Peruanern selbst und haben viele neue Erfahrungen gesammelt. Es war deutlich zu sehen, dass der Lebensstandard niedriger zu dem ist, den wir in Deutschland haben. Neben den weiteren Reisen nach Tumbes oder einer Klassenfahrt nach Mancora (beides im Norden von Peru, wo es sehr warm war) haben wir viele neue Leute, eine neue Kultur und viel neues Essen kennengelernt und natürlich viel Spanisch gelernt. Diese Reise können wir jedem weiterempfehlen, denn diese Erfahrung ist es wert.

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