Impuls in der Fastenzeit

Insel der Hoffnung

In Gedanken verreisen, wer macht sich nicht manchmal auf einen solchen Weg?

Auf diese Weise dem Alltag entfliehen. Welch Wohltat zwischendurch, gerade in diesen Zeiten.

Einen solchen Ort mag ich gerade besonders: „Die Insel der Hoffnung“! Sie ist real und entstand in unserer Schulkirche mit Hilfe von Schülerinnen und Schülern der 7a in der Zeit des Distanzunterrichts.

Collagen, Bilder, Gedichte und Texte entstanden zum Thema „Hoffnung“ und bilden im Altarraum „Die Insel der Hoffnung“. Diese Insel mit ihren Bildern, Farben, Symbolen und Gedanken ist für mich eine Kraftquelle geworden. Sie lädt mich und andere bei Kerzenschein ein, dem Alltag zu entfliehen.

Ich denke an das Wort Jesu: „Kommt zu mir! Bei mir werdet ihr Ruhe finden.“ Für wenige Minuten durchatmen. Und dann? Meistens geht es dann mit neuer Kraft weiter.

Wo lokalisiert Ihr bzw. lokalisieren Sie solche „Inseln der Hoffnung“ in Gedanken oder ganz real? Beim Lesen eines Buches, im Gebet, bei einem Spaziergang durch die Natur, beim Spielen mit dem Haustier …?

Eine „Insel der Hoffnung“ wünsche ich mir für jeden von uns.

Ihr und euer

Maurinus Niedzwetzki, Schulseelsorger

 

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