Das NRW-Technikum

Ein Erfahrungsbericht von Abiturientin Larissa Hecker

Du hast Interesse an ein einem MINT-Studiengang, bist dir aber noch nicht ganz sicher? Dann ist das NRW-Technikum, ein Orientierungsangebot der Uni Paderborn, vielleicht etwas für dich. Ich selbst habe 2021 am Gymnasium St. Xaver mein Abitur gemacht und nehme jetzt seit September am NRW-Technikum teil.

Zuerst was ist das NRW-Technikum eigentlich?

Das NRW-Technikum ist ein Angebot für MINT-interessierte Abiturientinnen. Innerhalb des Programms besuchten wir eine Vorlesung mit entsprechenden Übungen. Dabei konnten wir aus Modulen der Studiengänge Informatik, Mathematik/Technomathematik, Chemie/Chemieingenieurswesen, Computer Engineering, Physik, Maschinenbau, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurswesen auswählen. Wir konnten uns auch für mehrere Module anmelden, da wir allerdings nur zwei Unitage pro Woche haben, sind die Kombinationsmöglichkeiten eher gering.

Die restlichen drei Tage sind wir als Praktikantinnen in einem Unternehmen, passend zum Studiengang oder in einem anderen Bereich, der uns interessiert. Zusätzlich gibt es beim NRW-Technikum noch an einem der Unitage ein Rahmenprogramm, welches Studienberatung, Firmenexkursionen, Teambuilding-Events und mehr umfasst.

Inside NRW-Technikum: Aus dem Leben einer Technikantin

Das NRW-Technikum startete dieses Jahr mit einer digitalen Auftaktveranstaltung. An diesem Tag haben wir Technikantinnen uns das erste Mal gesehen. Da ein Kennenlernen über eine Videokonferenz ein persönliches Treffen nicht ersetzt, haben wir uns am nächsten Tag zu einem Rundgang in der Uni und zum Bogenschießen getroffen, was echt viel Spaß gemacht hat. In der darauffolgenden Woche habe ich mein Praktikum bei TEAM in Schloss Neuhaus im Bereich Software und Consulting gestartet, ohne jegliche Vorkenntnisse in diesem Bereich zu haben. Wie genau dein Praktikum aussieht, falls du dich für das NRW-Technikum entscheidest, hängt von deinem Praktikumsbetrieb und deinen Vorkenntnissen ab.

An meinen Unitagen besuche ich die Lineare Algebra Vorlesung (zwei Vorlesungen pro Woche) sowie eine Kleingruppenübung. Dabei bearbeite ich, genauso wie die Studenten und Studentinnen, die Übungsaufgaben, um mich für die Prüfung zu qualifizieren. Als Technikantinnen können wir, nach meinem derzeitigen Wissenstand, auch an der Prüfung teilnehme und uns die Studienleistungen anrechnen lassen. Sollten wir nicht bestehen, zählt diese Prüfung nicht als Fehlversuch, da wir keine eingeschriebenen Studentinnen sind.

Was das Rahmenprogramm angeht, sind nicht alle Workshops für alle gleichermaßen interessant, aber ich konnte für mich bisher aus fast jedem Workshop neue Erkenntnisse bzw. eine schöne Erfahrung mitnehmen. Zudem es ist der Austausch mit den anderen Technikantinnen über deren Erfahrungen im Praktikum und an der Uni echt schön.

Ich hoffe, dass ich euch einen guten Einblick geben konnte und drücke euch die Daumen für eure Prüfungen und die Planung, wie es nach dem Abitur weiter geht.

Das Titelbild zeigt die Teilnehmerinnen des Programms, darunter Larissa Hecker (4. von rechts).

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.