Planspiel zum Thema “Die Zukunft der EU”

Ein Bericht von Jasmin Sommer

Am 17. Januar 2019 bekamen wir, die Sozialwissenschaftskurse der Q2, die Möglichkeit, an einem Planspiel zum Thema „Die Zukunft der Europäischen Union“ teilzunehmen. Angeleitet wurden wir dabei von Herrn Dr. Hell, der sich schon viele Jahre mit dem Thema EU beschäftigt hat.

Zu Beginn führte uns Herr Dr. Hell erst einmal in die Thematik ein, indem er uns grundlegende Fakten über die EU vermittelte. Anschließend konnten wir mit dem Planspiel beginnen. Dafür wurden wir in verschiedene Gruppen aufgeteilt, die im Folgenden jeweils eine Gruppe von Staaten, das EU-Parlament oder die EU-Kommission repräsentierten. Letztere hatte die Aufgabe, die Geschehen zu leiten. Die Staatengruppen, wie beispielsweise Dänemark, Finnland und Schweden oder Estland, Lettland und Litauen, sowie auch das EU-Parlament mussten sich in einem ersten Schritt mit der aktuellen Lage und ihren jeweiligen Interessen auseinandersetzen. Dabei ging es besonders um die Themen Außenpolitik, Entwicklungspolitik und die Rollen der EU-Institutionen.

Nachdem wir uns gut informiert hatten, stellten sich alle Gruppen kurz dem Plenum vor, damit alle einen ersten Eindruck über die teils sehr unterschiedlichen Interessen bekommen konnten. Im nächsten Schritt bekamen wir die Möglichkeit, mit Vertretern der anderen Gruppen in einen Dialog zu treten, um geeignete Bündnispartner für die bevorstehende Debatte zu finden.

Als der ausführliche Austausch beendet und gute Bündnispartner gefunden waren, konnte die abschließende Diskussion beginnen. Aus jeder Gruppe wurde eine Person ausgesucht, die an der von der Kommission geleiteten Debatte teilnahm. Besonders die Flüchtlingspolitik und eine damit verbundene Grenzsicherung, aber auch die Frage nach einem gemeinsamen Außenminister wurden intensiv diskutiert.

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Planspiel sehr gelungen und informativ war, denn es ermöglichte uns einen Einblick in die Standpunkte der EU-Staaten und die Schwierigkeit, gemeinsam den möglichst besten Weg für das Europa der Zukunft zu finden.

 

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