Zu Beginn setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Aufbau und der Funktion eines Wiegemessers auseinander. Anschließend planten sie ihr eigenes Produkt, indem sie Materialien auswählten, Maße festlegten und Skizzen anfertigten. Dabei lernten sie, technische Zeichnungen zu lesen und ihre Planung schrittweise umzusetzen.
Dank der freundlichen Unterstützung der Firma Wieneke Anlagenbau und Verfahrenstechnik, die die Messerrohlinge zur Verfügung stellte, konnten die Schülerinnen und Schüler direkt mit der Bearbeitung der Klinge, unter anderem durch Feilen und Schleifen in einem festgelegten Winkel, sowie der Herstellung eines Holzgriffs beginnen. Besonders wichtig war dabei präzises Arbeiten, damit Klinge und Griff passgenau zusammengefügt werden konnten. Zum Abschluss wurden die einzelnen Bauteile mithilfe von Klebstoffen, Griffstiften oder Schrauben fachgerecht montiert und das fertige Wiegemesser getestet.
Begleitend zum praktischen Arbeiten führten die Schülerinnen und Schüler ein Portfolio, in dem sie den gesamten Arbeitsprozess dokumentierten. Darin hielten sie Materialien, Werkzeuge, Arbeitsschritte, Probleme und eigene Lösungen fest und reflektierten ihre Erfahrungen. So wurde nicht nur das handwerkliche Können, sondern auch die Fähigkeit zur technischen Dokumentation und Selbstreflexion geschult.
Die entstandenen Wiegemesser sind individuelle Ergebnisse, auf die die Schülerinnen und Schüler stolz sein können – und falls beim nächsten Pizzaabend jemand besonders souverän schneidet, wissen jetzt alle, wo dieses Talent herkommt.