22.03.2026

Der Junior Ingenieurwettbewerb 2026

Zwei Gruppen vom Gymnasium St. Xaver nehmen aktuell am Junior Ingenieurwettbewerb teil. Dieser Wettbewerb wird von den Ingenieurkammern der Länder gemeinsam mit dem Bundesingenieurkammern veranstaltet. In diesem Jahr geht es um das Thema „Arena - gut überDACHt“.

Die Schülerinnen und Schüler sollen eine Überdachung für eine Freiluftarena entwerfen und bauen. Dabei muss die Traglast des Daches mindestens eine Last von 250g tragen und einer Windbelastung standhalten, die mit einem Fön simuliert wird. Außerdem sind die Baumaterialien festgelegt, sodass beispielsweise keine Teile aus einem 3D Drucker genutzt werden können.

 

Simon Jesinghausen, Philipp Bär und Linus Knippertz aus der Klasse 8b haben ihr Modell im Rahmen der Projektstunde seit den Herbstferien gebaut. Dabei testeten sie zuerst verschiedene Materialien wie Styropor und Holz auf ihre Standfestigkeit und ihren Einsatz für eine Überdachung. Im Lauf der Wochen entstand so eine Überdachung für ihre Arena.

 

 

Max Hu Hentschel und Elisabeth Fricke aus der Klasse 10b haben ihr Modell im Rahmen des Drehtürenprojekts sowie zu Hause gebaut und gestaltet. Im Folgenden haben die beiden kreativen SchülerInnen ihre Vorgehensweise selber formuliert: „Ziel war, die natürliche Stabilität einer Kuppel / Halbkugel zu nutzen, da diese Lasten am Besten auf ihre gesamte Oberfläche verteilt. Dafür gibt es viele Beispiele in der Natur (Eierschale, Schädeldecke, Schildkrötenpanzer) und in der Architektur (Reichstagskuppel, Moscheen, Stadion-Überdachungen). Typische Vorteile: Große Flächen werden mit geringem Materialeinsatz und ohne hindernde Pfeiler stabil überdacht. Auch ergibt sich wenig Angriffsfläche für Wind. Unser Entwurf besteht aus einer Viertelkugel, welche die Zuschauertribüne theoretisch komplett überdacht, und einem Vorsatz, der die Bühne überdacht und für die Tribüne ggf. zusätzlichen Sonnen- und Witterungsschutz bietet. Wir meinen, so den richtigen Kompromiss aus Witterungsschutz und Tageslichteinlass gefunden zu haben. Die Tribüne besteht aus fünf Ebenen, die bei einem Maßstab von 1:80 und einer Sitzflächenbreite von 55 cm 252 Sitzplätze ergeben.“

 

 

 

Wir wünschen beiden Gruppen viel Erfolg für die 1. Runde im Junior Ingenieurwettbewerb und sind gespannt, welche Gruppen es in die 2. Runde schaffen. Dann werden die Modelle erstmal im Essener Fussballstadion mithilfe einer Präsentation und des gebauten Modells der Jury vorgestellt.