Nachdem mein Teampartner Max Hu Hentschel und ich die vorherigen Wochen ein Modell für den Wettbewerb zum Thema “Arena – Gut überdacht” entwickelt, gebaut, dokumentiert und eingesendet haben, erhielten wir vor wenigen Wochen die Einladung zum Landesfinale NRWs. Wir sollten eine fünfminütige Präsentation vorbereiten und diese dann vor einer Jury im Stadion an der Hafenstraße in Essen halten. Max war leider verhindert, also hielt ich die zusammen vorbereitete Präsentation alleine.
Als wir morgens um 10 Uhr dort ankamen, wurden wir zunächst begrüßt und hörten Reden von Vertretern der Ingenieurkammer und des Bildungsministeriums, das diesen Wettbewerb fördert. Diese stellten auch die Mitglieder der Jury.
Der weitere Ablauf des Tages war nach Altersklassen strukturiert. Ich war, als Teil der älteren Gruppen, also erst nachmittags an der Reihe, unser Modell vorzustellen. Vormittags erhielten wir zunächst eine Stadiontour im RWE-Stadion. Dabei wurden uns normal unzugängliche Räume, wie die Umkleidekabinen der Spieler gezeigt. Außerdem konnten wir im Pressekonferenzraum Fotos machen. Auch vereinshistorische Informationen wurden uns vermittelt, zum Beispiel der Deutsche Meister-Titel von RWE und der DFB-Pokalsieg. Schlussendlich schauten wir dann der Mannschaft beim Training zu, bevor wir zum Mittagessen zurück in die Lounge des Stadions gingen.
Zum Mittagessen gab es Currywurst, Gemüselasagne, Reisauflauf und als Nachtisch Obstsalat. Anschließend war ich auch direkt als Erste meiner Altersgruppe um 14:00 Uhr mit der Präsentation dran. Ich wurde zusammen mit meinem Modell und meinen Notizen zu einem Logenraum geleitet, wo ich zunächst von der Jury begrüßt wurde und dann meine Präsentation hielt.
In meiner Präsentation legte ich zunächst unsere konstruktive Idee dar, dann wie wir auf diese Umsetzung kamen und auch warum wir uns für die Materialien entschieden haben, die wir verwendeten. Außerdem erklärte ich, wie wir uns eine reale Umsetzung unseres Modells vorstellen und wie wir diese gestalten würden. Schließlich erwähnte ich noch die Verbesserungsmöglichkeiten, die uns im Nachhinein aufgefallen sind. Nach der Präsentation beantwortete ich mehrere Fragen der Jury zu unserem Modell und erklärte nochmal einzelne Bearbeitungsschritte, bevor die Jury sich bei mir bedankte und ich zurück zur Lounge ging. Dort musste ich dann noch zwei Stunden auf die Entscheidung der Jury warten.
Um ca. 17:00 Uhr fand dann schließlich die Siegerehrung statt. Es hat uns sehr gefreut, dass wir den zweiten Platz gewonnen haben und dass unser Modell bald in Dortmund ausgestellt wird.


