Die Projekte erforderten sowohl handwerkliches Geschick als auch kreatives und wissenschaftliches Arbeiten.
Besonders anspruchsvoll war die Entwicklung eines Roboterarms. Das Projekt verband Mechanik, Werkstoffkunde, Elektronik und Programmierung. Mithilfe von CAD-Software wurden die Bauteile konstruiert und anschließend gefertigt. Schrittmotoren und eine Mikrocontrollersteuerung ermöglichten die präzise Bewegung des Roboters und gaben den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in moderne Automatisierungstechnik.
Ein weiteres Projekt beschäftigte sich mit der Welt der Audiotechnik. Hier wurde ein eigenes Gitarren-Effektpedal entwickelt und aufgebaut. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich intensiv mit elektronischen Bauteilen, Schaltungen und Signalverarbeitung auseinander. Neben dem Aufbau der Schaltung gehörten auch die Fehlersuche und Optimierung der Klangqualität zum Projekt. Hier wird das Projekt genauer vorgestellt.
Auch die Informatik spielte eine wichtige Rolle. Im Projekt „Arcade Machine“ entstand ein eigener Spielautomat, der nicht nur konstruiert und gebaut, sondern auch programmiert wurde. Auf Basis eines Raspberry Pi entwickelten die Schülerinnen und Schüler mehrere Computerspiele und gestalteten eine benutzerfreundliche Oberfläche für ihre Arcade-Konsole.
Praxisnah wurde es ebenfalls beim Umbau eines Elektro-Go-Karts. Ausgehend von vorhandenen Komponenten eines E-Scooters entstand ein fahrbereites Fahrzeug. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich dabei mit elektrischen Antrieben, mechanischen Anpassungen und sicherheitsrelevanten Fragestellungen. Das Projekt wird hier vorgestellt.
Neben diesen technisch anspruchsvollen Projekten wurden auch handwerkliche Konstruktionen umgesetzt. Dazu gehörten ein mobiler Bollerwagen mit integrierter Zapfanlage, eine Torwand für sportliche Aktivitäten, ein Basketball-Rücklaufsystem sowie ein selbst konstruierter Grill aus einem umgebauten Ölfass. Auch hier standen Planung, Materialauswahl, Konstruktion und praktische Umsetzung im Mittelpunkt.
Nicht alle Projekte waren rein praktisch orientiert. Eine Schülerin widmete sich im Rahmen einer wissenschaftlichen Projektarbeit der Fouriertransformation und untersuchte mithilfe mathematischer Modelle und eigener Programmierungen, ob sich charakteristische Merkmale erfolgreicher Musiktitel analysieren lassen. Die Arbeit verband Mathematik, Physik, Informatik und Musik auf beeindruckende Weise und zeigte, dass Technik weit mehr umfasst als den Bau von Maschinen.