13.07.2026

Gemeinsam als Schulgemeinde unterwegs

Mit einer besonderen Aktion fand das Jubiläumsjahr „100 Jahre Schulkirche“ am St. Xaver einen stimmungsvollen Abschluss. Die gesamte Schulgemeinde – Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie zahlreiche Eltern – machte sich nach einem geistlichen Impuls auf den Weg zu einer Sternwanderung.

Im Mittelpunkt der Wanderung stand dabei nicht das schnelle Erreichen des Ziels. Vielmehr sollte der Weg selbst bewusst erlebt werden. Denn gerade am Ende eines ereignisreichen Schuljahres bot die Sternwanderung Gelegenheit zur Entschleunigung: Schritt für Schritt unterwegs zu sein, miteinander ins Gespräch zu kommen und den Blick für religiöse Wegmarken in der näheren Umgebung zu öffnen.

 

 

Die verschiedenen Wanderstrecken führten an bedeutenden religiösen Orten vorbei, die auf unterschiedliche Weise mit der Geschichte der Schulkirche verbunden sind. Dazu gehörten unter anderem das Dreifaltigkeitskloster der „Rosa Schwestern“, deren kontemplatives Gebet das Wirken der Steyler Missionare seit jeher begleitet, das ehemalige Clemensheim, an dem auch Lehrer des St. Xaver tätig waren, das Missionskreuz an der Kirche St. Peter und Paul, das ehemalige Kloster auf der Iburg als ältestes Kloster im Ort, verschiedene Wegkreuze und Kapellen sowie die ehemalige Synagoge. So wurde die Wanderung zugleich zu einer Begegnung mit den religiösen Wurzeln Bad Driburgs.

 

An der Schulkirche angekommen, klang der Tag in gemütlicher Atmosphäre im Innenhof der Schule aus. Bei Würstchen und frisch gebackenen Waffeln kamen alle noch einmal miteinander ins Gespräch. Für viel Freude sorgten außerdem die abwechslungsreichen Spielangebote der Sporthelferinnen und Sporthelfer, die besonders bei den jüngeren Schülerinnen und Schülern Anklang fanden.

 

 

Die Sternwanderung setzte auf diese Weise einen würdigen Schlusspunkt unter das Jubiläumsjahr „100 Jahre Schulkirche“ und machte deutlich, dass die Schulkirche nicht nur ein historischer Ort, sondern bis heute ein lebendiger Mittelpunkt des Schullebens ist.