Das Museum ist ein wahrer kultureller Schatz, der den Schülerinnen und Schülern nicht nur die Geschichte des Hauses, sondern auch künstlerische Techniken näherbrachte.
Der Tag begann mit einer Zugfahrt von Bad Driburg nach Höxter. Die Fahrt war für viele der Fünftklässler und -klässlerinnen schon ein kleines Abenteuer und bot Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen und gemeinsam auf den bevorstehenden Museumsbesuch einzustimmen. Nach einem kurzen Spaziergang vom Bahnhof in Höxter erreichte die Klasse das Jakob Pins Museum.
Im Museum wurden die Schülerinnen und Schüler herzlich von Frau Rüscher und ihrem engagierten Team empfangen. Die Einführung war alles andere als trocken: Mit viel Einfühlungsvermögen erklärte Frau Rüscher die Geschichte des Museums und der ausgegrabenen Gegenstände. Dabei wurde den Kindern die ursprüngliche Bedeutung des Hauses für Höxter nahegebracht. Im weiteren Verlauf des Besuches lernten sie Jakob Pins und seinen Einfluss auf die Region kennen. Das Museum spiegelt die kreative Welt dieses Künstlers wider und macht Kultur für junge Menschen lebendig und greifbar.
Anschließend teilte sich die Klasse in zwei Gruppen auf, um verschiedene künstlerische Techniken auszuprobieren. Eine Gruppe erlernte die Frottage-Technik – ein Verfahren, bei dem man mit Papier und Bleistift die Oberflächenstruktur von Gegenständen abreibt. Diese Methode zeigte spannende und kreative Ergebnisse. Die andere Gruppe hatte die Möglichkeit, den Holzdruck zu testen. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Druckvorlagen gestalten und diese auf Papier bringen. Auch hier entstanden faszinierende Kunstwerke, die voller Ausdruckskraft und Individualität waren. Das praktische Arbeiten mit den Druckmaterialien begeisterte alle Beteiligten und machte deutlich, wie vielfältig und interessant die Welt der Kunst sein kann.
Nach diesen intensiven und kreativen Stunden im Museum blieb noch Zeit, Höxter ein wenig zu erkunden. Mit vielen neuen Erfahrungen und tollen Erinnerungen im Gepäck machte sich die Klasse 5d am Nachmittag wieder auf den Rückweg. Mit dem Zug ging es zurück nach Bad Driburg.





