Schon bei der Ankunft beeindruckte das historische Schloss Fürstenberg, in dem das Museum untergebracht ist. Nach einführenden Worten begann auch schon die Führung durch Frau Pagalies, die die Gruppe den gesamten Tag begleitete. Sie verstand es, mit vielen anschaulichen Beispielen zu erklären, wie Porzellan entsteht, warum es früher ein echtes Luxusgut war und wie sich Speisen, Tischsitten und Geschirr im Laufe der Zeit verändert haben.
Natürlich blieb es nicht nur beim Zuschauen. Ein echtes Highlight des Museumsganges war der Tischdeck-Wettbewerb. In zwei kleinen Teams sollte ein schön gedeckter Tisch entstehen – mit dem, was das Museum zur Verfügung stellte. Am Ende entstanden zwei kreative und teils überraschende Tischarrangements. Die Jury – bestehend aus Frau Pagalies und den Lehrerinnen – hatten es nicht leicht, einen Favoriten zu wählen.
Nach so viel Teamgeist ging es im zweiten Teil des Programms ans eigene Werk: Jeder durfte einen Teller bemalen. Auf einfachen weiß glasierten Tellern entstanden nach und nach kleine Kunstwerke. Einige gestalteten filigrane Muster, andere wählten bunte weihnachtliche Motiv. Hier zeigte sich, wie unterschiedlich Kreativität sein kann – und wie stolz man auf etwas ist, das man selbst geschaffen hat.
Zum Abschluss blickte die Klasse 5d noch einmal gemeinsam auf den Tag zurück. Schnell war klar: Der Ausflug bot nicht nur spannende Einblicke in die Geschichte des Porzellans, sondern auch viele Gelegenheiten zum Ausprobieren, Mitgestalten und Staunen. Mit vielen neuen Eindrücken ging es schließlich zurück nach Hause. Ein rundum gelungener Tag – lehrreich, kreativ und richtig schön abwechslungsreich.






