Sie setzten sich dabei auf unterschiedliche Weise mit dem Kontinent, seinen Menschen und der europäischen Idee auseinander.
Das Angebot an Projekten war dabei besonders vielfältig. Einige Gruppen beschäftigten sich mit der Geschichte Europas und seinen Ursprüngen in der griechischen Antike. Andere kochten oder backten europäische Spezialitäten oder gingen dem Einfluss europäischer Sprachen und Literatur nach.
Viele Schülerinnen und Schüler zeigten sich dabei besonders kreativ, indem sie zum Beispiel ganz eigene europäische Staaten mit Flaggen, politischen Ideen und kulturellen Besonderheiten entwickelten. Auch spannende Escape-Rooms wurden entworfen, in denen Teamarbeit und Wissen zu Europa gefragt waren.
- Die Entfernung vom St. Xaver zu anderen europäischen Orten hielten Schülerinnen und Schüler auf einem von ihnen gestalteten Wegweiser fest.
- Musikalisch wurde Europa ebenfalls beim Singen von Hymnen erlebbar.
- Welche Bedeutung der Sport in Europa hat, zeigten Schülerinnen und Schüler u. a. in einem Fußball-Projekt.
Musikalisch und tänzerisch wurde Europa ebenfalls erlebbar: In zwei Workshops lernten die Teilnehmenden Tänze aus unterschiedlichen europäischen Ländern kennen oder sangen u. a. die Nationalhymnen der Staaten, in denen Schülerinnen und Schüler des Gymnasium St. Xaver im Rahmen von Austauschprogrammen zu Gast sind.
Darüber hinaus standen gesellschaftliche und politische Fragen im Mittelpunkt mehrerer Projekte. So setzte sich einzelne Gruppen intensiv mit dem Thema Menschenwürde sowie der europäischen Grundrechtecharta auseinander und diskutierten über Werte, die das Zusammenleben in Europa prägen. Auch mit aktuellen Zukunftsfragen wurde sich beschäftigt, so zum Beispiel zur Migrationspolitik, zu den Möglichkeiten nachhaltiger Entwicklung oder zur Akzeptanz der europäischen Idee unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
- Was es mit der Menschenwürde auf sich und welche Bedeutung sie für die Rechts- und Werteordnung in Europa hat, untersuchten Schülerinnen und Schüler in einem weiteren Projekt.
- Kreativ zeigten sich Schülerinnen und Schüler beim Erfinden ganz eigener europäischer Staaten.
- Stolz präsentierte u. a. Dominik Fanous das von ihm erarbeitete Projekt am Ende des Projekttags.
Neben der Freude an der Umsetzung des jeweiligen Projekts machte der Projekttag eines dabei besonders deutlich: Wie wichtig und spannend es sein kann, über den eigenen Horizont hinauszublicken und sich gemeinsam für ein geeintes Europa einzusetzen – ein Gedanke, der auch im Schulalltag weiter eine Rolle spielen dürfte.





