21.09.2026

Medienscouts starten ihre erste Aktion: die Mediennutzungsvereinbarung

Unsere neuen Medienscouts aus der Jahrgangsstufe 9 erarbeiteten gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der 5. Klassen Regeln für den Umgang mit Handys und Smartphones. Im Mittelpunkt stand dabei die Entwicklung einer gemeinsamen Mediennutzungsvereinbarung.

Die Diskussion über ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche reißt nach wie vor nicht ab. In einem Schreiben der Kultusministerkonferenz und der Bildungsministerkonferenz zum Umgang mit sozialen Medien vom 12. Juni 2026 heißt es: „Die Schule muss zum Medienkompetenzerwerb und bei der Aufklärung über Chancen und Risiken von Social Media proaktiv, systematisch und selbstbewusst einen Beitrag leisten.“

 

 

In diesem Sinne sehen wir es als unsere Aufgabe an, mit unseren Schülerinnen und Schülern über soziale Medien und die Nutzung von Smartphones ins Gespräch zu kommen. Mit diesem Ziel haben die Medienscouts unserer Schule in der vergangenen Woche ihre erste Aktion mit den neuen 5. Klassen durchgeführt.

 

Zu Beginn der Unterrichtsstunde stellten sich die Medienscouts vor und erklärten ihre Aufgaben. Dazu gehören die Unterstützung auf Augenhöhe bei Fragen zur Mediennutzung, die Begleitung bei Problemen sowie die Durchführung von Aktionen zu Themen wie Cybergrooming, Cybercrime und dem Recht am eigenen Bild.

 

Im Informatikunterricht sprachen die Medienscouts unter Aufsicht der Fachlehrkräfte mit den Schülerinnen und Schülern über ihre Erfahrungen mit Handys, sozialen Medien und Apps. Anschließend sahen sie einen kindgerechten Kurzfilm, der verschiedene Probleme der Handynutzung thematisierte.

 

Zum Abschluss entwickelten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam alltagsnahe Regeln und schlossen eine Mediennutzungsvereinbarung. Dabei orientierten sie sich auch an Empfehlungen von klicksafe zur Bildschirmzeit für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite „Bildschirmzeit: Kinder von 6–12 Jahren“.