18.05.2026

Pilotprojekt ‚Digitale Kirche‘ am Gymnasium St. Xaver

Am 6. Mai fand an unserer Schule ein besonderer Workshop zum Thema „Digitale Schulkirche“ statt, da unsere Schule vom Erzbistum PB als Pilotschule für dieses innovative Projekt ausgewählt wurde. Ziel des Workshops war es, gemeinsam Ideen und Konzepte für eine digitale Schulkirche zu entwickeln.

An dem fünfstündigen Workshop nahmen 25 Schülerinnen und Schüler ab der Klasse 9 teil. Unterstützt wurden wir von unseren zwei SV-Lehrkräften Frau Ringleb sowie Frau Kattau, zwei Vertreterinnen des Erzbistums — Frau Büker-Oel und Frau Milovanovic — sowie unserem Schulseelsorger Herrn Niedzwetzki. Die Leitung des Workshops übernahmen Verena und Salvatore von „VeLight“, die uns durch die verschiedenen Arbeits- und Gesprächsphasen begleiteten.

 

Wir beschäftigten uns intensiv mit der Frage, wie Kirche und Schulgemeinschaft auch im digitalen Raum ermöglicht werden können. Dabei standen vor allem kreative Ideen, reger Austausch und gemeinsames Entwickeln unserer persönlichen digitalen Schulkirche im Vordergrund. In mehreren Diskussionsrunden wurde darüber gesprochen, welche Angebote unsere digitale Schulkirche enthalten könnte und was wir uns darunter vorstellen.

 

 

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der aktiven Mitarbeit von uns Schülerinnen und Schülern. In Gruppenarbeitsphasen konnten eigene Ideen und Wünsche eingebracht werden. So entstanden zahlreiche Vorschläge dazu, wie unsere digitale Plattform gestaltet werden könnte, damit sie die Schulgemeinschaft anspricht und gleichzeitig Raum für Besinnung, Austausch und Unterstützung bietet. Die Möglichkeit, virtuelle Kerzen zu entzünden, könnte beispielsweise künftig genutzt werden, um online Gedanken, Gebete oder Wünsche zu teilen und so auch im digitalen Raum Momente des Innehaltens und der Gemeinschaft zu schaffen.

 

Besonders kreativ zeigten sich die verschiedenen Arbeitsgruppen bei der Suche nach einem passenden Namen für unser Projekt. Viele unterschiedliche und originelle Vorschläge wurden gesammelt und gemeinsam darüber diskutiert. Nach einem intensiven Austausch fiel die Endauswahl schließlich auf den Namen „Mission Licht“. Der Name stellt nicht nur einen Bezug zu unserer Schule her, sondern symbolisiert auch Hoffnung, Gemeinschaft und Orientierung – Werte, die das Projekt vermitteln möchte.

 

Neben den Arbeitsphasen bot der Workshop auch immer wieder Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch. Wir konnten unsere Meinungen einbringen, Ideen weiterentwickeln und gemeinsam darüber nachdenken, wie die Kirche sich an die zunehmende Digitalisierung anpassen kann. Der Workshop war somit für alle Beteiligten eine spannende und bereichernde Erfahrung. Er zeigte, wie wichtig es ist, junge Menschen aktiv an Entwicklungsprozessen zu beteiligen und ihnen Raum für eigene Ideen zu geben.

 

Wir freuen uns darauf, das Projekt „Mission Licht“ in Zukunft weiterzuentwickeln und neue Formen von Gemeinschaft und Schulkirche an unserer Schule entstehen zu lassen.

 

Text: Martina Melzer und Lena Müller (EF)