Unter dem Motto „Regenerative Energien“ durften wir bei Phoenix Contact an unserem eigenen Praxisprojekt arbeiten: dem Bau eines automatischen Solartrackers.
Dienstag
Unser Camp startete am Dienstagmorgen im Pavillon des All Electric Society (AES) Parks in Blomberg. Nach einem spannenden Impulsvortrag über die AES und der Projektvorstellung lernten wir uns bei Teamtrainingsübungen schnell untereinander kennen. Bei einer anschließenden Führung durch den Park erlebten wir hautnah, wie moderne Energiesysteme vernetzt werden. Nach der Mittagspause in der Kantine ging es direkt in die Ausbildungswerkstatt nach Schieder. Der Nachmittag hielt noch ein sportliches Highlight bereit: Wir fuhren nach Detmold zum Fußballgolf, was den Teamgeist gestärkt hat, bevor wir unsere Zimmer in der Jugendherberge in Horn-Bad Meinberg bezogen. Den ersten Abend ließen wir bereits sportlich beim gemeinsamen Volleyballspielen ausklingen.
Mittwoch & Donnerstag
Die folgenden zwei Tage waren ganz auf die Praxisarbeit fokussiert. In der Werkstatt lernten wir die Grundlagen der mechanischen Fertigung sowie der Verbindungstechnik kennen. Wir stellten Metallgehäuse her, montierten die Elektronik und programmierten die Solartracker so, dass sie sich eigenständig zur Sonne ausrichten. Die Ausbilder und Auszubildenden standen uns dabei jederzeit zur Seite.
Auch die Gemeinschaft kam außerhalb der Werkstatt nicht zu kurz: Jeden Abend wurde lange Volleyball gespielt, was die Gruppe noch enger zusammengeschweißt hat. Am Donnerstagabend bereiteten wir an der Unterkunft ein großes gemeinsames Grillen vor. Später saßen wir bei Stockbrot gemütlich zusammen und fieberten beim anschließenden Public Viewing mit der deutschen Nationalmannschaft mit. Leider endete das WM-Spiel gegen Ecuador mit einer 1:2-Enttäuschung, was die gute Stimmung im Camp zum Glück aber nicht lange negativ beeinflussen konnte.
Freitag
Am Freitag stand eigentlich noch eine Werksführung in Blomberg auf dem Programm. Aufgrund der extrem hohen Hitze musste diese jedoch leider ausfallen. Stattdessen trafen wir uns direkt zur Feedbackrunde. Wir kamen zu dem Schluss, dass das Camp perfekt organisiert, das Projekt extrem spannend und die Atmosphäre absolut motivierend war. Mit unseren fertigen Solartrackern, neuen Freundschaften und den Teilnahmeurkunden im Gepäck ging es schließlich nach Hause.
Das MINT-Camp war eine tolle Erfahrung! Ein ganz großes Dankeschön geht an die Firma Phoenix Contact für die Einladung, die Finanzierung und die großartige Betreuung vor Ort!



